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Das Leben ist ein Spiel

"Der Mensch ist von Natur aus ein Spieler, er liebt die Freiheit und die Selbstbestimmung. Er darf nicht mehr zur Schachfigur im Spiel von jemand anderen werden. Wir verlieren so unseren Zugang zu uns selbst, zu unserem Körper, zu unserer Intuition und zu unserer Weisheit."

Monika Wernz 

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Vertrauen als Basis 
 

"Die philosophische Grundhaltung ist Vertrauen. Ich glaube, dass man jungen Menschen vertrauen kann, dass sie sich selbst bilden können. Wenn junge Menschen in einer Umgebung aufwachsen, in der Freiheit und Respekt einen hohen Wert darstellen, sie sich sicher fühlen, können sie sich selbst bilden. Sie folgen ihrer Neugierde, ihrem Spieltrieb und gehen dem nach, was sie interessiert und was sie machen möchten. Sie setzen sich auch selbst Ziele, lernen mit Herausforderungen umzugehen, vor allem jedoch bekommen sie Zeit und Raum herauszufinden, wer sie sind, was sie wollen und lieben zu tun " 

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Altersmischung 

Bildungsorte mit konsequenter Altersmischung sind ein Knüller und das Geheimnis eines Gelingens. Altersmischung erhöht das Lern- und das Lehrvermögen gewaltig. Sie erschafft eine menschliche Umgebung, die dynamisch ist und der Lebenswirklichkeit entspricht. Freie Bildungsorte können mit einem Dorf verglichen werden, in dem alle sich mischen, jeder lernt und lehrt und Vorbild ist und hilft und zankt - und seine Rolle im Leben spielt. 

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Das Interesse steht im Mittelpunkt!

Warum braucht es Klingelzeichen? Warum mischen wir uns in Bildungsprozesse ein und sagen: Jetzt ist es Zeit, etwas anderes zu tun?

 

Solange sich alle an die Regeln der Gemeinschaft halten, sollte jeder frei sein, seinen Interessen, seiner Neugier und seinen Leidenschaften zu folgen.

 

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Die Schönheit der Kooperation 

Die Schönheit eines unterstützenden Miteinanders liegt darin, dass Nehmen und Geben sich ausgleichen, Stärken und Schwächen sich bedingen. Die Angst weniger zu sein darf sterben, Vertrauen darf wachsen.

Wie kleine Lichter, die sich gegenseitig erhellen.

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Auf Augenhöhe

​An einem freien Bildungsort kannst du dich sicher fühlen, weil du weißt, dass es ein ganzes System gibt, das daran arbeitet, die Probleme in der Gemeinschaft zu lösen. Es liegt nicht in den Händen einer einzigen Person, die alles entscheidet. Jede und jeder hat eine Stimme, unabhängig seines Alters.

Du kannst dich nicht mehr nur beschweren und ausgeliefert fühlen, sondern du kannst dich einbringen, etwas bewirken und auf einer ganz anderen Ebene mitgestalten.

 

Individualität und Gemeinschaft in Balance!

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Freiheit und Verantwortung

 

Freiheit und Verantwortung sind untrennbar miteinander verbunden.

 

Die Freiheit endet dort, wenn die Freiheit eines anderen eingeschränkt wird.

 

Du lernst nicht nur Verantwortung für dich und deine Handlungen zu übernehmen, sondern alle stehen gemeinsam in der Verantwortung für eine respektvolle Atmosphäre und lernen sich an gemeinschaftlich aufgestellten Regeln halten, damit sich alles positiv für alle entwickeln kann.

"Ich bin hier mit dir!" 

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Zeit genug 

Die Zeit, die jemand mit irgendeiner Aktivität verbringt, geht immer von ihr/ihm selber aus. Es ist immer genug die richtige Menge Zeit, die sie/er will und braucht.

 

Zeit genug um Leidenschaften zu leben und sich zu vertiefen. 

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Natürlicher Antrieb

"Kinder erblicken bereits wunderbar vorbereitet das Licht der Welt, und sie haben eine starke Motivation, sich selbst zu bilden. Sie müssen nicht zum Lernen gezwungen werden. Zwang untergräbt sogar ihr natürliches Lernbedürfnis. Was sie brauchen sind Möglichkeiten. Meine Botschaft an die Gesellschaft ist folgende: Wir sollten aufhören, uns um die "Erziehung" der Kinder Gedanken zu machen, und stattdessen darüber nachdenken, wie die Bedingungen gestaltet werden müssen, um das Vermögen eines jeden Kindes zu maximieren, sich selbst zu bilden.

(Peter Gray, PH D, Research Professor of Psychology)

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