top of page
art-backdrop-background-988874.jpg

Sudbury Schulen weltweit
Eine Inspiration in Zeiten des Wandels.   

Die Impulse von Education in Transition kommen u.a. aus dem Leben und der Praxis von weltweiten freien-demokratischen Bildungsorten. Die Grundhaltung von demokratischer Bildung kann nicht nur helfen, Bildung neu zu denken, sondern bietet wertvolle Impulse in Zeiten des Wandels. Die Erfahrungsschätze von weltweiten freie - demokratischen Bildungsorten, wie z.B. den Sudbury Schulen stärken das Vertrauen, jungen Menschen Selbst- und Mitbestimmungsrechte zuzugestehen, fokussieren menschliche Werte, unterstützen Demokratisierungsprozesse und sind ein Beispiel für gelebte Demokratie. ​

art-backdrop-background-988874.jpg

Sudbury Schulen sind freie-demokratische Schulen, die nach dem Sudbury-Modell arbeiten. Sie orientieren sich am Konzept der Sudbury Valley School, die 1968 in Framingham (Massachusetts) gegründet wurde.

Weltweit gibt es inzwischen ca. 70 Schulen, die sich an das Schulmodell anlehnen, u.a. Schulen in den USA, Brasilien, Kanada, Israel, Japan, Holland, Deutschland, Belgien, Schweiz, Frankreich, Polen und Dänemark.

Sudbury Schulen sind überzeugt, dass Kinder und Jugendliche am effektivsten lernen, wenn sie über ihr Lernen vollständig selbst bestimmen können. Kinder sind von Natur aus neugierig. Sie wollen lernen und die Welt, in der sie leben, begreifen und sich in ihr zurechtfinden. Freudebringendes Lernen braucht ein Umfeld, in welchem der Mensch frei von Angst und Druck seinen eigenen Interessen folgen kann, seine eigenen Wege geht, Erfahrungen sammelt, Fehler machen darf und dabei aus ihnen lernt.

In einer altersgemischten Umgebung (~5-19 Jahre) lernen die SchülerInnen einer Sudbury-Schule die meiste Zeit spontan, indem sie spielen, sich unterhalten oder anderen zusehen. Sie eignen sich Wissen an, indem sie lesen, forschen und experimentieren. Sie bilden Arbeitsgruppen, organisieren Projekte und sind vielfältig künstlerisch aktiv. Sie initiieren Unterrichtskurse, die entweder von Mitarbeitern, Honorarkräften oder von kompetenten Mitschülern geleitet werden.

Eine Sudbury-Schule ist keine Schule ohne Regeln. Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Nächsten beziehungsweise der Gemeinschaft eingeschränkt wird. Grenzen, die die Schulgemeinschaft betreffen, werden durch gemeinsam beschlossene Regeln gesetzt.

Neben der freien Selbstentfaltung werden den SchülernInnen Mitbestimmungsrechte zugestanden. An Sudbury Schulen finden Schulversammlungen statt, in denen alle Mitglieder der Gemeinschaft gleiches Stimmrecht haben, unabhängig von Alter und Position. MitarbeiterInnen und SchülerInnen entscheiden gemeinsam über alle schulrelevanten Belange, z.B. Schulregeln, Projekte, Personal- und Haushaltsfragen.

Sudbury Schulen ermöglichen den Schülern, ihre Persönlichkeit, ihre Talente und Begabungen frei zu entfalten und die Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen. Das gleichberechtigte Miteinander fördert Toleranz und Aufgeschlossenheit und ermutigt junge Menschen, sich aktiv an demokratischen Prozessen zu beteiligen. Demokratie ist kein Unterrichtsfach, sondern täglich gelebte Praxis.

Mehr Informationen über das Schulkonzept:

www.sudbury-schools-interviews.com 

www.sudval.org

EUDEC (European Democratic Education Community)

Handbuch der Demokratiepädagogik

Sammlung an wissenschaftlichen Forschungen: LINK; LINK

art-backdrop-background-988874.jpg
Vortrag Peter Gray P.h.D.  (Entwicklungspsychologe)

Sudbury Valley school  (Untertitel Deutsch)
www.sudval.org 

Students Interviews weltweit     
Click:  www.sudbury-schools-interviews.com 
Einblicke Arts and Ideas Sudbury School
 

Kurz und knackig: Was ist eigentlich eine Sudbury Schule  Link 

art-backdrop-background-988874.jpg
bottom of page